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Die AfD verbreitet auf ihrem Parteitag in Augsburg Zuversicht 
Alice Weidel kann sich Schwarz-blau in Bayern vorstellen

30. Juni 2018

„Die Zeit geht über sie hin­weg, noch eine kur­ze Wei­le mögen sie hier mit ihren gan­zen fau­len Tricks die Geschi­cke bestim­men, aber ich sage, deren poli­ti­sches Ende ist nah.“ (Jörg Meu­then, zit. n. „Welt“)

Mit die­sen Wor­ten cha­rak­te­ri­sier­te Jörg Meu­then auf dem AfD-Par­tei­tag, der gegen­wär­tig in Augs­burg statt­fin­det, den poli­ti­schen Geg­ner. Er ist neben Alex­an­der Gau­land einer der Par­tei­vor­sit­zen­den der AfD und Hoff­nungs­trä­ger sei­ner Par­tei, wenn es um mög­li­che Regie­rungs­fä­hig­keit geht. Die­se Wor­te spre­chen Zuver­sicht aus. Zuver­sicht, daß die AfD auf dem rich­ti­gen Weg ist und es nur noch eine Fra­ge der Zeit sein kann, bis sie ihre Geg­ner end­gül­tig über­wun­den hat.

Des­halb ist der u.a. auf der Extre­mis­ten-Platt­form Indy­me­dia ver­öf­fent­lich­te unver­hoh­le­ne Gewalt­auf­ruf anony­mer Links­ex­tre­mis­ten anläß­lich des Augs­bur­ger Par­tei­tags letzt­lich nur mar­tia­li­sche Rhe­to­ri­ker derer, die längst auf ver­lo­re­nem Pos­ten kämp­fen:

„Des­halb rufen wir anläss­lich des AfD-Par­tei­tags in Augs­burg zur Revol­te gegen das Kol­lek­tiv der Deut­schen auf. Wir wol­len nicht nur der AfD den Kampf ansa­gen, son­dern unse­ren Kra­wall gegen jedes Krie­ger­denk­mal, gegen jede Repres­si­ons­be­hör­de des Staa­tes, gegen jedes Par­tei­bü­ro einer ras­sis­ti­schen Par­tei, gegen jeden Kol­la­bo­ra­teur eines erneut auf­kei­men­den Faschis­mus rich­ten.“

Pas­send dazu wer­den übri­gens gleich noch Anlei­tun­gen zu „Farb­an­grif­fen“ mit Spray­do­sen, Wurf­ge­schos­sen, Christ­baum­ku­geln, Farb­beu­teln und Farb­fla­schen, „Glas­bruch“ mit Stei­nen und Häm­mern, Stra­ßen­blo­cka­den mit bren­nen­den Auto­rei­fen und Nagel­bret­tern bis hin zum Anzün­den von Autos mit Grill­koh­le­an­zün­der mit­ge­lie­fert. Das ist mei­ner Mei­nung nach Links­ter­ro­ris­mus!


- Anzei­ge -

In den letz­ten Mona­ten hat die AfD sehr viel erreicht. Trotz z.T. mas­si­ver, poli­tisch moti­vier­ter Gewalt von Links­ex­tre­mis­ten. Trotz aller Ver­su­che des Main­streams, die AfD und ihre Anhän­ger in die „Nazi“-Ecke zu stel­len. Im Gegen­teil: Es ist gelun­gen, den Spieß qua­si umzu­dre­hen. Es ist gelun­gen, die eta­blier­ten Par­tei­en, ja den poli­ti­schen Main­stream in Deutsch­land, in der Asyl- und „Flüchtling„sfrage vor sich her zu trei­ben. Hash­tag: #AfDwirkt

Mitt­ler­wei­le hat sich über alle poli­ti­schen Lager hin­weg die Erkennt­nis breit gemacht, daß es auch beim bes­ten Wil­len so nicht wei­ter­ge­hen kann. Der sozia­le Frie­den ist emp­find­lich gestört, die Leis­tungs­fä­hig­keit erschöpft und kein Ende abseh­bar, geschwei­ge denn irgend­ei­ne dau­er­haf­te Lösung.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist auch der Ver­such der CSU zu sehen, mit AfD-Posi­tio­nen bei der baye­ri­schen Land­tags­wahl am 14. Okto­ber Kapi­tal aus der Ver­trau­ens­kri­se zu schla­gen. Nur ist das gründ­lich schief gegan­gen, denn die ange­streb­te abso­lu­te Mehr­heit wird sich kaum wie­der erlan­gen kön­nen. Statt­des­sen ging die baye­ri­sche AfD bis­her als lachen­der Drit­te aus dem uni­ons­in­ter­nen Streit über die Zurück­wei­sung von mit Auf­ent­halts- und Ein­rei­se­ver­bot beleg­ten „Flücht­lin­gen“ her­vor. Neben­ef­fekt: Der Main­stream, der über­wie­gend der Posi­ti­on Host See­ho­fers zuneigt, ist ins­ge­samt ein Stück nach „rechts“ gerückt und die AfD ist nun nicht mehr ganz so „böse“. Dar­an wird auch die „euro­päi­sche Eini­gung“, die Ange­la Mer­kel jetzt angeb­lich auf dem EU-Gip­fel erzie­len konn­te nichts ändern. Die­se ist – so Alex­an­der Gau­land – eine „tota­le Luft­num­mer“. Unterm Strich wird sie ent­we­der gar nichts brin­gen oder – und das ist aus­ge­spro­chen kon­tra­pro­duk­tiv und gefähr­lich – sogar zu noch mehr „Flücht­lin­gen“ in Deutsch­land füh­ren, die man dann ganz schwer wie­der los wird. Frag­lich ist sogar, ob es die­se Eini­gung je gege­ben hat, denn die tsche­chi­sche und die unga­ri­sche Regie­rung demen­tie­ren mitt­ler­wei­le jeg­li­che Zusa­gen und Ver­ein­ba­run­gen ihrer­seits.

Die AfD will nun Nägel mit Köp­fen machen. Zwar ist man in Sach­sen und wohl mitt­ler­wei­le auch in Bran­den­burg auf dem bes­ten Wege, zur Volks­par­tei zu erstar­ken. Aber bis­lang funk­tio­nier­te immer noch die von den West-Medi­en gestick­te Legen­de des „brau­nen“ Ostens. Des­halb war das poli­ti­sche Signal des Par­tei­tags nun um so ein­deu­ti­ger: Ali­ce Wei­del, neben Alex­an­der Gau­land Vor­sit­zen­de der AfD-Bun­des­tags­frak­ti­on, brach­te eine Schwarz-Blaue Regie­rungs­be­tei­li­gung in Bay­ern ins Gespräch. Die Ent­schei­dung dar­über will sie aber der neu­en Land­tags­frak­ti­on der AfD in Mün­chen über­las­sen.

Bis­he­ri­ges Fazit zum Par­tei­tag: Die Hoheit über den poli­ti­schen Dis­kurs ist für das patrio­ti­sche Lager in greif­ba­re Nähe gerückt. Der gro­ße Poli­tik­wech­sel liegt schon in der Luft!

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Ver­öf­fent­licht bei Ste­e­mit. Letz­te Aktua­li­sie­rung: 1. Aug 2018 @ 15:45

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