Frauen in Afghanistan
Deutschland | Zeitgeschehen

Staatsversagen mit Ansage: Die Utopie von Multi-Kulti war bereits vor der Silvesternacht 2015 gescheitert 
Wie der Aufschrei über die Rütli-Schule vor 12 Jahren (fast) ungehört verhallte

13. Juni 2018

„Die Vor­gän­ge an der Rüt­li-Schu­le zei­gen, daß die außer­or­dent­lich freund­li­che Auf­nah­me- und Zuzugs­pra­xis ein Feh­ler war. Wenn in Deutsch­land leben­de Aus­län­der oder deren Kin­der für ihr Gast­land nur noch Ver­ach­tung äußern und Deut­sche als „Huren­töch­ter“ oder „Schwei­ne­fleisch­fres­ser“ beschimp­fen, ist eines klar:

Mul­ti-Kul­ti ist geschei­tert – weil die Aus­län­der die deut­sche Kul­tur neben ihrer eige­nen nicht akzep­tie­ren oder auch nur dul­den wol­len. Das war aller­dings schon seit Jah­ren abzu­se­hen, wur­de aber bewußt ver­schwie­gen und klein­ge­re­det. Nicht die Deut­schen sind die Dep­pen, son­dern die­je­ni­gen Poli­ti­ker und Gut­men­schen, die sich jahr­zehn­te­lang mul­ti­kul­tu­rel­len Träu­men hin­ge­ge­ben haben.“

(Arnulf Baring, 2006 bei „Bild“)

In sei­nem Inter­view, das der His­to­ri­ker Arnulf Baring 2006 der Bild-Zei­tung gab, bezog er sich auf die Zustän­de „an Deutsch­lands schlimms­ter Ter­ror-Schu­le“ in Ber­lin. Deut­schen­feind­li­che Gewalt­ta­ten – auch mit Mes­sern – und Belei­di­gun­gen sowie sexu­el­le Über­grif­fe gehör­ten damals nach den Erleb­nis­be­rich­ten von Schü­le­rin­nen und Schü­lern offen­bar zum Schul­all­tag der Ber­li­ner „Rütli“-Schule. Die poten­ti­el­len Opfer hat­ten Angst zur Schu­le zu gehen, ver­steck­ten sich oft in den Pau­sen auf der Toi­let­te und wur­den von ihrer Leh­rern im Stich gelas­sen. Denn auch die Leh­rer hat­ten wahr­schein­lich Angst, da auch sie von Schü­lern bespuckt und bedroht wur­den. Das alles ereig­ne­te sich in Ber­lin im Jah­re 2006, also vor nun­mehr 12 Jah­ren.


- Anzei­ge -

Weni­ge Tage vor dem Arti­kel, der über die­se Haupt­schu­le in Ber­lin-Neu­kölln berich­te­te, konn­te man bei „Bild“ lesen, daß „jeder 5. Tat­ver­däch­ti­ge .. Aus­län­der“ ist. Dabei waren die Ver­stö­ße gegen das Asyl­ge­setz nicht ein­mal mit ein­ge­rech­net. Bezo­gen auf die Gesamt­be­völ­ke­rung waren das damals drei­mal so vie­le wie bei den (Paß-)Deutschen. Sogar gar rund ein vier­tel aller ver­ur­teil­ten Straf­tä­ter waren Aus­län­der. In Ber­lin hat­ten 80 Pro­zent aller jugend­li­chen Inten­siv­tä­ter einen Migra­ti­ons­hin­ter­grund und von den 400 Mehr­fach-Stra­ßen­räu­bern und -Schlä­gern der Haupt­stadt  70 Pro­zent Mus­li­me.

Nüch­tern betrach­te brann­te bereits von 12 Jah­ren in Sachen Inte­gra­ti­ons­ver­wei­ge­rung, Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät und Deut­schen­feind­lich­keit die Luft. Posi­ti­ve Fol­gen hat­te die­se Erkennt­nis aller­dings nur für die „Rütli“-Schule: Im April 2018 konn­te „Spie­gel Online“ berich­ten, daß sich die eins­ti­ge Pro­blem­schu­le inzwi­schen zu einer Vor­zei­ge­schu­le gemau­sert hat­te. Nur lag das wohl nicht nur am öffent­li­chen Auf­schrei, der der Schu­le zusätz­li­ches Geld, enga­gier­te Leh­rern und Sozi­al­ar­bei­tern bescher­te sowie der Ber­li­ner Schul­re­form. Mitt­ler­wei­le hat die Gen­tri­fi­zie­rung die Bevöl­ke­rung im Stadt­teil ver­än­dert. Spra­chen vor 12 Jah­ren nur 15 Pro­zent der Schü­ler der unte­ren Klas­sen zu Hau­se Deutsch so sind das heu­te immer­hin schon die Hälf­te.

Für die Schu­le und den Stadt­teil ist das zwei­fel­los eine gro­ße Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on. Aber letzt­lich ist die­ser Erfolg – mag er in den Augen der Betrof­fe­nen auch noch so groß sein – nur  Ober­flä­chen­kos­me­tik. Das Pro­blem selbst wur­de in den letz­ten 12 Jah­ren nicht gelöst. Weder in Ber­lin noch anders­wo in Deutsch­land. Statt­des­sen wird bis heu­te „bewußt ver­schwie­gen und klein­ge­re­det“, wie Arnulf Baring sag­te. Das Pro­jekt Mul­ti-Kul­ti ist geschei­tert und zwar in ers­ter Linie am Unwil­len und Unver­mö­gen derer, die unser Land nach offi­zi­el­ler Les­art „berei­chern“ soll­ten. Die von mir schon an ande­rer Stel­le gewür­dig­te Eth­no­lo­gin Susan­ne Schrö­ter schrieb ges­tern [12.06.2018] im Feuil­le­ton der „FAZ“ erneut über die zwei­fels­oh­ne impor­tier­te Gewalt mus­li­mi­scher Män­nern gegen­über Frau­en. Sie stellt fest, daß nicht nur „die sexu­el­len Gewalt­ta­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re .. das Maß des bis­her Gekann­ten“ spren­gen. Sie ver­weist auch klar auf die frau­en­feind­li­che, mus­li­misch gepräg­te Her­kunfts­kul­tur der Täter und stellt einen Zusam­men­hang zu dem Wie­der­auf­le­ben einer „unheil­vol­len Syn­the­se von Reli­gi­on und kon­ser­va­ti­ver Kul­tur“ in vie­len mus­li­mi­schen Län­dern her, in denen „die Gewalt gegen Frau­en im öffent­li­chen Raum mitt­ler­wei­le dra­ma­ti­sche Aus­ma­ße“ annimmt. Frei­lich gibt es auch in die­sen Län­dern durch­aus Wider­stand gegen die­se Ent­wick­lung, wie es auch in Deutsch­land mus­li­mi­sche Migran­ten gibt, die unse­re Spiel­re­geln des Zusam­men­le­bens und die damit ver­bun­de­ne indi­vi­du­el­le Frei­heit für Frau­en wert­schät­zen.

Arnulf Barings Wor­te haben nach 12 Jah­ren nichts von ihrer Aktua­li­tät ver­lo­ren. Seit dem Mas­sen­an­sturm von sog. „Flücht­lin­gen“ – man beach­te die Defi­ni­ti­on in § 3 AsylG – seit dem 2015 hat sich die Situa­ti­on mas­siv ver­schärft. Bestan­den schon vor­her schwer­wie­gen­de Inte­gra­ti­ons­pro­ble­me, die die Poli­tik ein­fach aus­zu­sit­zen ver­such­te, ist die Lage nun regel­recht dra­ma­tisch. Aktu­ell ste­hen wird vor einem Show­down zwi­schen Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel und Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Hort See­ho­fer. Wäh­rend Mer­kel wei­ter auf Nichts­tun, Weg­du­cken und Aus­sit­zen setzt, will See­ho­fer han­deln. Ihm sitzt die Land­tags­wahl in Bay­ern am 14. Okto­ber 2018 im Nacken und damit die AfD. Aber er hat auch eine ein­ma­li­ge Chan­ce in sei­ner poli­ti­schen Kar­rie­re: Kann er Mer­kel über­trump­fen und stür­zen, indem er in der „Flücht­lings­kri­se“ deut­lich wahr­nehm­ba­re Tat­sa­chen schafft, könn­te er der ers­te Bun­des­kanz­ler der CSU wer­den. Mit Öster­reichs Kanz­ler Sebas­ti­an Kurz ver­sucht er bereits eine „Ach­se der Wil­li­gen“ zu errich­ten. Wird er auch dem öster­rei­chi­schen Bei­spiel fol­gen und sei­ne Poli­tik mit­tels einer Schwarz-Blau­en Koali­ti­on in die Tat umset­zen? Die Chan­cen dafür wer­den mit jedem Tag, an dem Mer­kel nichts tun, für See­ho­fer und die AfD bes­ser.

Quel­len:

Titel­fo­to: 45156207.jpg (Aus­schnitt) by MOD/​MOD, OGL, Link


Ver­öf­fent­licht bei Ste­e­mit. Letz­te Aktua­li­sie­rung: 14. Jun 2018 @ 0:06

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