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Wahre Helden klauen Hosen: Jetzt ermittelt der Staatsschutz im Fall des Diebstahls von Alexander Gaulands Kleidung 
- Erneuter politisch motivierter Übergriff auf den AfD-Vorsitzenden? –

6. Juni 2018

Heu­te beherrscht das Foto eines älte­ren Her­ren in Bade­ho­se den Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter. Nicht mal ein gutes Foto, son­dern nur ein Schnapp­schuß von hin­ten und aus eini­ger Fer­ne. Es zeigt nie­mand gerin­ge­ren als den Vor­sit­zen­den der Par­tei und der Bun­des­tags­frak­ti­on der AfD. Der wur­de näm­lich letz­ten Diens­tag Ziel einer beson­ders heroi­schen, anti­fa­schis­ti­schen Hel­den­tat. Wäh­rend er in den Flu­ten eines Sees bei Pots­dam Erfri­schung such­te, ent­wen­de­te ihm ein klei­ner Möch­te­gern-Che Gue­va­ra in bes­ter Gue­rill­a­ma­nier mit dem Schlacht­ruf „Kein Bade­spaß für Nazis!“ sei­ne Stra­ßen­klei­dung.

Nun bringt die­se Akti­on dem Bestoh­le­nen frei­lich Hohn und Spott von sei­nen Geg­nern und Mit­ge­fühl von sei­nen Anhän­gern ein. Ob es beson­ders geist­reich und zudem mora­lisch anstän­dig ist, einem alten Mann die Hosen zu klau­en, steht auf einem ande­ren Blatt. Mögen die lin­ken Kom­mu­nar­den bei Twit­ter und anders­wo noch so hohn­voll jubi­lie­ren. Eines wird die Akti­on – wie ein Kom­men­ta­tor bei Twit­ter zutref­fend bemerk­te – sicher nicht errei­chen: der AfD nur eine ein­zi­ge Stim­me kos­ten.

Ein klas­si­sche Beken­ner­schrei­ben der „Anti„faschisten zu ihrer Tat ist bis­lang nicht auf­ge­taucht. Dafür aber ein paar Tweets, deren Ver­fas­ser eine gewis­se Nähe zur Tat zu haben scheint. Auch ist es nicht der ers­te Über­griff auf Alex­an­der Gau­lands Pri­vat­le­ben. Da die Poli­zei auch dies­mal einen poli­ti­schen Hin­ter­grund nicht aus­schlie­ßen kann, ermit­telt der Staats­schutz.

Quel­le:


Anmer­kung zum Titel­fo­to: Das ist ein See in Thü­rin­gen, der mit dem Vor­fall in kei­ner­lei Zusam­men­hang steht.

Bei­trag ver­öf­fent­licht bei Ste­e­mit. Letz­te Aktua­li­sie­rung: 6. Jun 2018 @ 17:33

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