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Titel Zeitgeschehen

Libysche Küstenwache fängt illegale Migranten ab
Mehr als 800 Afrikaner nach Libyen zurückgebracht

Die Ereignisse vor der libyschen Küste nehmen nun immer mehr Fahrt auf. Zunächst beschlagnahmte die italienische Staatsanwaltschaft ein Boot der deutschen NGO „Jugend rettet” unter dem Verdacht der Beihilfe zur illegalen Einwanderung gegen 15 Besatzungsmitglieder und weitete kurz darauf die Ermittlungen auf „Ärzte ohne Grenzen” aus. Gleichzeitig konnte die „CStar” von DefendEurope ihre Mission zur Beobachtung und Kontrolle der umstrittenen Praktiken der NGOs vor der libyschen Küste aufnehmen.

Heute berichtete nun die italienische Zeitung „LaStampa.it”, dass die libysche Küstenwache Migranten auf See abgefangen und an Land gebracht habe. Insgesamt 826 seien bei zwei Einsätzen nördlich von Sabratha „gerettet” worden. Auf insgesamt fünf Booten seien Personen, darunter Kinder, aus Marokko, Tunesien, Algerien, Syrien, Libyen, Sudan und anderen Ländern der Subsahara-Region aufgegriffen worden.

Insbesondere mit Hilfe von zehn von Italien zur Verfügung gestellten Patrouillenbooten werde die Küste ständig überwacht. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Zahl der illegalen Einreisen über das Mittelmeer nach Italien halbiert. Seien im Juli 2016 zu 23.552 zu verzeichnen gewesen, wären es im gleichen Zeitraum diesen Jahres noch 11.183 gewesen (-52,5%).

Screenshot Twitter
Screenshot Twitter

Schon aus Sicherheitsgründen ist es unverzichtbar, die Zahl der in die EU drängenden Migranten deutlich zu senken. In einem Interview mit „WELT“ machte der Migrationsforscher Kay Hailbronner deutlich, dass mit der Zunahme der in Deutschland lebenden Migranten das Sicherheitsrisiko steige. Künftig müsse man bereits vor der Einreise eines Flüchtlings dessen Identität, Schutzbedürftigkeit und die Integrationsfähigkeit prüfen. Die gegenwärtig „immer stärkere Individualisierung und Verrechtlichung eines Anspruchs auf langwierige Asylverfahren und Bleiberecht verkennt, dass Flüchtlingsschutz langfristig nicht ohne Rücksicht auf nationale Aufnahmefähigkeit und Sicherheitsinteressen verwirklicht werden kann.” Die Genfer Konvention werde durch ihre Vermengung der Aufnahme von Flüchtlingen und potenzieller Einwanderung den nationalen Sicherheitsinteressen nicht gerecht. Illegale Migranten müssten in EU-finanzierte Zentren, Schutzzonen oder Drittstaaten in der Region zurückgeführt werden, die ihnen Schutz bieten.

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