Hamburg
Zeitgeschehen

Gedanken zu den „Hamburger Krawallen“
Prof. Patzelt zu den Ausschreitungen in Hamburg

12. Juli 2017

Bekannt als „Pegi­da-Ver­ste­her” hat sich der Dresd­ner Pro­fes­sor Wer­ner J. Pat­z­elt in einem sehr lesens­wer­ten Bei­trag zu den links­ter­ro­ris­ti­schen Aus­schrei­tun­gen in Ham­burg geäu­ßert. Für ihn war die Ent­wick­lung durch­aus vor­her­seh­bar. Auch zeig­te er deut­lich die Zusam­men­hän­ge zwi­schen Poli­tik und Linksextremismus/​Linksterrorismus auf und brand­markt die Aus­schrei­tun­gen als Angriff auf die frei­heit­lich demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung:

„Weil aber poli­ti­sche Gewalt­tä­tig­keit sich nicht mit der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung ver­trägt, ja bei den ‚Ham­bur­ger Kra­wal­len’ sich unver­kenn­bar genau gegen deren Spiel­re­geln rich­te­te, lässt sich klar fest­stel­len: Es war ein von anschei­nend Lin­ken an den Tag geleg­ter Extre­mis­mus, der in Ham­burg sei­ne häss­li­che Frat­ze zeig­te. ‚Anti­fa­schis­tisch’ war am Ver­hal­ten der Ham­bur­ger Links­ex­tre­men über­haupt nichts. Und der eine oder ande­re wird die Leu­te vom Schwar­zen Block wohl mit eins­ti­gen brau­nen Sturm­ab­tei­lun­gen ver­gli­chen haben.”

Anmer­kend möch­te ich fest­hal­ten, dass es auch in den Spät­pha­se der Wei­ma­rer Repu­blik links­ex­tre­mis­ti­sche Grup­pie­run­gen gab, die nicht weni­ger bru­tal und gewalt­tä­tig vor­gin­gen, wie ihr brau­nes Pen­dant. Und auch unse­re Staats­ge­walt zeig­te sich mitt­ler­wei­le ähn­lich ohn­mäch­tig wie damals. War­um wur­den sonst all jene Ran­da­lie­rer wie­der frei gelas­sen, deren Trei­ben nur durch das Ein­grei­fen der Anti­ter­ror­ein­heit „Cobra” ein Ende berei­tet wer­den konn­te?

Hier der voll­stän­di­ge Bei­trag von Prof. Pat­z­elt: GEDANKEN ZU DEN „HAMBURGER KRAWALLEN“


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