Catholica

Ministrantenmangel
Weit gereiste Aushilfen sind immer willkommen

9. Juli 2017

Ges­tern waren wir hier an unse­rem Urlaubs­ort Büsum zur Vor­abend­mes­se. Mei­ne Toch­ter woll­te dabei unbe­dingt auch mal aus­wärts ministrieren.

Womit wir nicht gerech­net hat­ten: Sie wur­de regel­recht begeis­tert auf­ge­nom­men! Es gibt hier vor Ort näm­lich nur gan­ze zwei(!) Minis­tran­ten. Kin­der. Erwach­se­ne gar nicht. Und selbst das ist schon ein Fort­schritt, denn es gab hier auch Zei­ten ohne einen ein­zi­gen Minis­tran­ten!!! Auch ent­spre­chen­de Auf­ru­fe an die Gemein­de blie­ben ohne Erfolg.

Wir selbst leben auch in der Dia­spo­ra mit etwa 4 Pro­zent Katho­li­ken. Doch ste­hen sich die Minis­tran­ten hier in man­chen Gemein­den qua­si gegen­sei­tig auf den Füßen, weil es ein­fach vie­le Kin­der und Jugend­li­che gibt, die minis­trie­ren wol­len. In unse­rer Dom­ge­mein­de ist es zwar auch eher knapp, aber wir haben mit fünf Sonn­tags­mes­sen und regel­mä­ßi­gen Pon­ti­fi­kal­äm­tern auch ein „wenig“ mehr zu tun.

Lie­be Minis, wenn ihr mal in einer ande­re Kir­che „fremd geht“, fragt doch mal, ob eure Diens­te gebraucht wer­den. Mei­ner Toch­ter hat es viel Freu­de gemacht und die Gemein­de kam in den Genuss einer Hl. Mes­se mit aus­nahms­wei­se zwei Minis gleichzeitig.

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