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Deutschland | Zeitgeschehen

Ich bin raus! | Jaklin Chatschadorians Abrechnung mit der CDU 
Die Bedeutungslosigkeit von demokratisch gefassten Entscheidungen

30. Juni 2017

Ich reb­log­ge hier den offe­nen Brief von Jaklin Chat­scha­dori­an, eines (ehe­ma­li­gen) CDU-Mit­glieds aus Köln. Er gibt das wie­der, was mei­nem Ein­druck nach vie­le poli­tisch enga­gier­te Men­schen ange­sichts der Vor­komm­nis­se der letz­ten Wochen, Mona­te und Jah­re emp­fin­den: Sie  müs­sen demo­kra­ti­sche Pro­zes­se oft als Far­ce erle­ben und wer­den zu Hilfs­kräf­ten im Wahl­kampf degra­diert, deren Mei­nung nicht ein­be­zo­gen, son­dern von oben vor­ge­ge­ben wird. Das Ver­rau­en zur Par­tei­füh­rung ist grund­le­gend erschüt­tert.

„Das Strei­ten haben wir nicht nur ver­lernt, es ist ver­pönt. Die Mei­nungs­bil­dung in der Par­tei ist Sache der Vor­sit­zen­den, vor­zugs­wei­se hin­ter ver­schlos­se­nen Türen oder im Rah­men eines Gesprä­ches mit einer Mode­zeit­schrift. Vor­schlä­ge, die nicht der Linie von Par­tei­funk­tio­nä­ren (die Basis ist und bleibt irrele­vant) ent­spre­chen, wer­den igno­riert; mal freund­lich dezent, mal mit dem Ver­dre­hen der Augen. Par­tei­ar­beit ist fast aus­schließ­lich auf die Orga­ni­sa­ti­on von Mehr­hei­ten aus­ge­rich­tet. Die Basis traut sich nicht Gedach­tes aus­zu­spre­chen und begrenzt sich selbst auf Wahl­pla­kat­dienst­leis­tun­gen. Eine „kon­ser­va­ti­ve“ Par­tei, die mit Kon­ser­va­ti­ven Inhal­ten nichts mehr zu tun haben will.“

Hier den gan­zen Text lesen: Ich bin raus! | Die Far­be des Gra­nat­ap­fels

Letz­te Aktua­li­sie­rung: 21. Jun 2018 @ 16:38

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