Dinkel-Roggen-Sauerteigbrot
Rezepte

Dinkel-Roggen-Sauerteigbrot

18. November 2016

Seit lan­ger Zeit habe ich mal wie­der ein Rog­gen­brot geba­cken. Dazu benö­tigt man zwin­gend Sauer­teig, da Hefe als Trieb­mit­tel für Rog­gen nicht geeig­net ist. Ich habe die Erfah­rung gemacht, dass sich das Füh­ren von Sauer­teig nur lohnt, wenn man regel­mä­ßig Brot backt. Ich ver­wen­de des­halb hier Sauer­teig in Pul­ver­form, den es sowohl hell als auch – mit Malz – dun­kel gefärbt gibt.

Zutaten:

  • 200 g Roggenschrot
  • 200 g Roggenmehl
  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Getrei­de­flo­cken (optio­nal, sonst mehr Mehl nehmen)
  • 1 Wür­fel Hefe
  • 30 g Sauerteigpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 Pri­se Zucker
  • frisch gemah­le­ner Kori­an­der (aus der Gewürzmühle)
  • Was­ser

Zubereitung:

Den Rog­gen­schrot in eine Schüs­sel geben, mit Was­ser gera­de so bedeckt eini­ge Stun­den wei­chen las­sen. Die Hefe in etwas lau­war­men Was­ser auf­lö­sen, eine Pri­se Zucker und etwas Din­kel­mehl zufü­gen. (Das Gefäß soll­te jetzt nur etwa zu einem Vier­tel gefüllt sein.) Abge­deckt an einem war­men, zug­frei­en etwa 20 Minu­ten ste­hen las­sen bis die Hefe sich zu einem Schaum ent­wi­ckelt und das Volu­men deut­lich zuge­nom­men hat.

Aus der Hefe und den übri­gen Zuta­ten einen Brot­teig zube­rei­ten, dabei nach Bedarf Was­ser zufü­gen. Teig aus Rog­gen­mehl klebt sehr stark und das geht auch mit dem Kne­ten nicht weg. Den Teig an einem war­men Ort abge­deckt gehen lassen.

sauerteigbrot-min

Wenn der Teig deut­lich auf­ge­gan­gen ist, noch­mal durch­kne­ten und einen Brot­laib for­men. Auf ein Back­blech (mit Back­pa­pier) legen und noch etwas gehen las­sen. Dann mit Was­ser bestrei­chen, ein­schnei­den und bei 200 Grad backen. Der Back­ofen muss nicht vor­ge­heizt werden.

Das Brot ist fer­tig, wenn es beim Drauf­klop­fen hohl klingt. Back­zeit ist etwa eine Stun­de, evtl. auch länger.

sauerteigbrot_fertig-min

Ab zu  http://freutag.blogspot.de/2016/11/freutag-180.html?m=1

Nur registrierte Nutzer können kommentieren.

  1. Wie bist Du denn mit dem Tüten-Sauer­teig zufrie­den? Wir backen zwar häu­fig selbst, aber das Anstell­gut kann gut und ger­ne bis zu zehn Tage im Kühl­schrank auf­ge­ho­ben wer­den, ohne Scha­den zu nehmen.
    LG, Norbert 

    1. Ich hat­te im Som­mer immer Pro­ble­me mit Schim­mel und es war ein­fach zu warm. Sauer­teig kann man auch tro­cken. Ich glau­be, ich habe sogar noch wel­chen. Zum Sauer­teig­pul­ver schreib ich einen klei­nen Bei­trag mit Fotos. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.